Was ist Legasthenie?

 

Pädagogische Definition:

 

Ein legasthener Mensch nimmt seine Umwelt differenziert anders wahr. Seine Aufmerksamkeit lässt nach, wenn er auf Symbole wie Buchstaben oder Zahlen trifft, da er diese Symbole anders empfindet, als ein nicht legasthener Mensch. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens oder Rechnens.    (Astrid Kopp-Duller)

 

 

 

Legasthenie ist keine Krankheit!

 

Legasthene/Dyskalkule Menschen sind weder lernschwach noch lerngestört!!

Sie haben lediglich eine andere Informationsverarbeitung.

 

Legasthenie ist eine genetische Veranlagung im Menschen. Die Vererbung trägt dazu bei, dass es legasthene Menschen gibt und immer gegeben hat.

 

Mehr als 15% der Weltbevölkerung haben diese besonderen Sinneswahrnehmungen, die eine besondere Unterrichtsform benötigen.

 

Wichtig ist, dass man die Probleme frühzeitig erkennt!! Es hilft kein Warten, denn Schreib-,  Lese- oder Rechenprobleme lösen sich ohne gezielte Hilfe nie in Wohlgefallen auf. Wird die Problematik ignoriert, sind oft psychische Probleme der Kinder die Folge.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Textbeispiel, Moritz, 8 Jahre